
Heute zeigen wir euch, wie man einen Drachen tötet
in 6 Schritten. Teil 2
5.
Jetzt kommt die Trickaufnahme. Hier wird die Figur auf den Boden geschraubt, damit sie nicht wackelt. In die Füße kann man dazu kleine Schrauben reindrehen.

Der Hintergrund ist blau oder grün (der wird später entfernt und durch die Filmaufnahmen in Kornelimünster ersetzt).

Jetzt nimmt man die Figur mit einer Kamera auf - aber immer nur ein Bild! Dann bewegt man Kopf, Augen, Maul, Ohren, Hals, Schwanz, Körper und die vier Beine - aber immer nur ein bisschen.

Dann macht man wieder ein Bild... und so weiter. Wenn man das 25mal gemacht hat, ist eine Sekunde Film fertig. Insgesamt müssen in unserem Fall zwei Minuten Trickfilm produziert werden - das sind 3000 einzelne Bilder! Das dauert ganz schön lange. Der Fachbegriff für die Einzelbildaufnahmen heißt Puppentrick oder Stop Motion (das bedeutet ungefähr: "Anhalten - Bewegen"). Der King Kong in dem alten Film von 1933 ist auch so gemacht worden.
6.
Meistens klappt das mit dem blauen oder grünen Hintergrund nicht so gut - also muss alles, was in den einzelnen Bildern des Films nicht zu sehen sein soll, am Computer ordentlich übermalt werden (für jede Sekunde Film muss man das wieder 25mal machen!).

Aus den einzelnen Aufnahmen wird dann ein Film gemacht, der mit dem vorher aufgenommenen Film kombiniert wird. Alles, was Blau ist, wird mit den Aufnahmen aus Kornelimünster ersetzt. Jetzt noch Geräusche und die tolle Musik von Richard Hammarton aus London dazu - fertig!





So - jetzt wisst ihr also, wie man einen Drachen tötet. Müsst ihr aber nicht nachmachen - ist viel zu aufwändig.

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