
Heute zeigen wir euch, wie man einen Drachen tötet
in 6 Schritten.
WARNUNG!
Wer sich im Theater überraschen lassen will, wie der Kampf zwischen Siegfried und dem Drachen aussieht, sollte hier nicht weiterlesen, sondern zur Übersicht zurück gehen!
1.
Damit man weiß, welche Aufnahmen man später machen muss, wird die ganze Filmhandlung wie eine Bildergeschichte aufgemalt. Storyboard nennt man das.

Dann geht man los und sucht Orte, wo man die Aufnahmen mit den Schauspielern machen kann. Hier in Kornelimünster soll zum Beispiel später mal die Drachenhöhle sein.

2.
Das ist der Siegfried. Der schwingt sein Schwert in Kornelimünster quer durch die Luft.

Der Regisseur sagt ihm, wohin er sich stellen, wohin er hauen und wie er dabei kucken soll. Ein Drache ist aber weit und breit nicht zu sehen, auch nicht, wenn der Siegfried zusticht. Das Drachenblut kippt die Sabine einfach aus einem Becher auf das Schwert drauf.

3.
Von den vielen Filmaufnahmen sucht man sich die besten aus und schneidet die am Computer zusammen.

Damit der Richard, der Musikkomponist, schon mal weiß, wie der Film am Schluss aussehen wird, bekommt er den endgültigen Schnitt zusammen mit eingeblendeten und ein bisschen bewegten Zeichnungen vom Drachen.

4.
Das wird mal der Drache. Das sind Metallkugeln und Platten und noch anderes Zeug.

Zusammenschrauben und kleben. Das ist das Skelett vom Drachen - durch die festen Kugelgelenke kann man das schön in alle Richtungen bewegen. Egal, in welche Position man's bewegt, es bleibt immer so stehen.

Jetzt noch ein Gesicht modellieren (das hier ist die Vorlage - ja, kommt so ungefähr hin).

Schaumgummi als Körper drumkleben.

Flüssiges Latex einfärben, und Schicht für Schicht - mit den Fingern - draufmalen. Dazwischen immer gut trocknen lassen.

weiter mit Schritt 5 bis 6
